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2017-06-28 11:43
Erfolgsgeschichte

Hast du nicht Bock auf Mechatroniker?


Mittwoch, 28. Juni 2017 11:43 Uhr


Das findet auch unser Mathis Fromm, der am 27. Juni 2017 als erster Azubi des Spindeldoctors seine Abschlussprüfung als Mechatroniker bestanden hat. In seinem Jahrgang war „unser“ Mathis der Zweitbeste und am Ende stand ein glattes „sehr gut“. Wir gratulieren und haben sogleich ein kurzes Gespräch geführt.

Mehr Praxis gewünscht

Mein Name ist Mathis Fromm. Ursprünglich stamme ich aus Suhl in Thüringen. Vielleicht ist diese Herkunft für mein Interesse an Mechatronik verantwortlich, denn schließlich saßen und sitzen hier einige namhafte Unternehmen aus dem technischen Bereich wie der Zweiradhersteller Simson.

Nach dem Abitur bin ich erst einmal nach Dresden gezogen, um dort Elektrotechnik zu studieren. Das ging drei Jahre lang gut, doch hat mir stets der direkte praktische Bezug gefehlt. Zugegeben: an den Spindeldoctor hatte ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht gedacht und kannte das Unternehmen auch noch nicht.

Warum nicht Kassel und Umgebung?

Wenn man so will, trägt meine Ausbildung beim Spindeldoctor Elemente einer Liebesgeschichte. Meine Freundin wohnt in der Umgebung von Kassel und nach dem Ende meiner Dresdner Zeit, wollte ich es dort versuchen. Doch was tun? Der Vater meiner Freundin hat mich auf die vielen Annoncen des Spindeldoctors hingewiesen. „Die suchen immer“ lauteten seine Worte und so habe ich prompt eine Initiativbewerbung nach Naumburg geschickt. Der Rest ist – wenn man so will – Geschichte, die ich gerne erzähle.

„Mach doch was, was du schon kannst“

Bei meiner Bewerbung hatte ich Zerspanungsmechaniker angegeben. Das erschien mir passend und hätte mich sicher auch interessiert. Bereits im ersten Gespräch mit Wolfgang (Heinisch) wurde mir zum Mechatroniker geraten. Ich habe nicht lange nachgedacht, denn es war klar, dass dieser Beruf noch besser zu meinem Studium der Elektrotechnik passt.

IHK war begeistert

Ganz so einfach verlief mein Start allerdings nicht. Schließlich war der Spindeldoctor zu diesem Zeitpunkt noch kein Ausbildungsbetrieb und musste noch eine Menge Formalitäten erledigen. Ich war total happy als die IHK grünes Licht gegeben hat und die Firma Egin-Heinisch ausdrücklich gelobt wurde. Der nette Herr von der IHK meinte sogar, dass er noch nie einen so vorfreudigen Azubi getroffen hat. Kein Wunder: ich war ja auch der Erste beim Spindeldoctor.

Zukunft beim Spindeldoctor

Über meine Ausbildung kann ich nur Gutes berichten. Von Anfang an wurde ich mit Respekt und Freundlichkeit aufgenommen. In der meisten Zeit war ich am Prüfstand tätig, habe aber auch neue Spindeln in Betrieb genommen und jede Menge Schwingungsanalysen durchgeführt. Dass auch die elektrische Bearbeitung der Spindeln in mein „Ressort“ fiel, versteht sich von selbst. Bei all dem habe ich jede Menge dazu gelernt und darf mein Wissen fortan weitergeben.

Vom Auszubildenden zum Ausbilder

Was ich damit meine? Ganz einfach, dass mir der Spindeldoctor die Chance auf einen Seitenwechsel gibt. Ich arbeite gerade an meinem Ausbilderschein und möchte auch noch meinen Meistertitel erwerben. Die neuen Azubis in den Bereichen Mechatronik und Elektronik werden dann mein neues Aufgabengebiet und ich freue mich riesig, dass ich eine solche Aufgabe übertragen bekomme.

Besser als mit dem Spindeldoctor hätte es gar nicht laufen können.