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Hohlschaftkegel-Schnittstelle (HSK)

Die HSK-Aufnahme dient zur Aufnahme von Werkzeugen (Fräser, Bohrer). Aufgrund ihrer positiven Eigenschaften bezüglich Genauigkeit und Steifigkeit weite hat die HSK-Schnittstelle nach DIN 69893 Verbreitung im Bereich der spanenden Bearbeitung gefunden. Außerdem hat ihre Eignung für hohe Drehzahlen und die Möglichkeit zum schnellen Werkzeugwechsel zu einer Vorrangstellung gegenüber der SK-Schnittstelle geführt. Seine im Vergleich zum Steilkegel deutlich höhere radiale und axiale Steifigkeit erreicht der Hohlschaftkegel durch seine Plananlage. Außerdem ist die Biegesteifigkeit eines Hohlschaftkegels weitaus größer als die von Steilkegeln oder Zylinderschäften ähnlicher Größe. Weitere Vorteile des Hohlschaftkegels liegen in der hohen reproduzierbaren axialen Einwechselgenauigkeit, die sich bei Werten von unter 1µm befindet, sowie in der geringeren Masse und der geringeren Länge gegenüber dem Steilkegel. Letztere vereinfachen vor allen Dingen Werkzeugwechsel- und Handhabungsvorgänge.

In der Norm sind 6 verschiedene Formen ( A, B, C, D, E, F) mit jeweils unterschiedlichen Eigenschaften vorgesehen, mit der Breite der Plananlage als konstruktivem Unterschied. Die Formen A, C und E besitzen eine schmale Plananlagefläche, während die Formen B, D und F breite Plananlageflächen haben. Weitere Unterschiede zeigen sich in der Gestaltung der Kühlmittelzufuhr. Bei den Formen B und D erfolgt diese über Bohrungen am Bund, während das Kählschmiermittel bei den anderen Formen zentral dem Werkzeug zugeführt wird. Die Formen C und D sind lediglich für einen manuellen Werkzeugwechsel geeignet. Die am weitesten verbreitete Form nach DIN69893 ist die Form A.