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Werkzeugspanner

Es gibt für Bohr- und Fräswerkzeuge diverse Standardausführungen, die je nach Funktion andere Schnittstellen aufweisen. Die Standardwerkzeuge werden in Grundaufnahmen, die maschinenseitig meist als Steilkegel oder Hohlschaftkegel ausgeführt sind und die im Prinzip als Zwischenhülse wirken, eingespannt. Die Aufnahme von Bohrwerkzeugen erfolgt über Morsekegel oder über zylindrische Schäfte in Spannzangen, die sich außerdem zur Aufnahme von Schaftfräsern eignen. Auch Steilkegel- und Hohlschaftkegelwerkzeuge werden mit Spannzangen-Werkzeugspannern für schnelles automatisches Spannen gespannt.

Kompakte Spanner mit möglichst geringer Rotationsmasse lassen Drehzahlen von bis zu 45.000U/min zu. Ein Vorteil des Spannmechanismus für den Hohlschaftkegel besteht in der Zunahme der Spannkraft durch die Fliehkraft der Spannelemente bei höheren Drehzahlen. Um die hohen Haltekräfte für die Bearbeitung realisieren zu können, werden die Werkzeugschnittstellen in der Regel durch ein Federpaket gespannt. Da Federn wie jedes andere Maschinenelement einer Alterung und Verschleiß unterliegen, ist es notwendig, die Spannkraft in regelmäßigen Abständen zu kontrollieren.