Spindeltemperatur

Die Spindeltemperatur gibt die Temperatur der Spindel an verschiedenen Stellen an. Genaue Messungen, besonders am Innenring der Spindellager stellen aufgrund der schnellen Drehzahlen der Spindel hohe technische Ansprüche. Meistens messen Temperatursensoren im- oder außen am Spindelgehäuse und von dort aus werden die Temperaturen der Welle und der Lagerinnenringe geschätzt. Die Grenztemperaturen für die Wälzlager hängen von der Messstelle, der Art der Schmierung und der eingesetzten Käfige ab. Die maximale Motortemperatur sollte nicht zu hoch sein, um die galvanische Trennschicht zwischen den Kupferwicklungen nicht zu zerstören. Als Richtwert sollte die Temperatur nicht höher als 110°C betragen.
Die Fertigungsqualität einer Werkzeugmaschine wird durch thermoelastische Verformungen der Maschinenbauteile infolge der verschiedenen Wärmequellen stark beeinträchtigt. Die Wärmequellen unterteilen sich in maschineninterne Einflüsse und thermische Umgebungseinflüsse. Die prozessabhängigen, internen Einflüsse, z.B. die Verlustleistung der Motoren, Getriebe und Hauptspindellager und die Prozesswärme im Werkzeug und in den Spänen, sowie äußere Einflüsse, wie schwankende Hallentemperaturen, sind veränderlich und erzeugen ein unstabiles Temperaturfeld über der Maschinenstruktur. [WECK06]

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